Über uns

Ich bin Cornelia Daubeck – Herz, Hirn und Dosenöffnerin bei Dog Diversity.

Mis­ter Boots, Anu­bis, Con­ny, Ar-Raqim

Mis­ter Boots

Mein Fokus liegt auf alltagstauglichem Training mit kreativen, aber effizienten Lösungen.

Ob entspan­nter Stadtspazier­gang, gelassenes Öffi­fahren oder stress­freies Allein­bleiben: Ich helfe Hun­de­men­schen, ihren All­t­ag har­monisch mit ihrem Hund zu gestal­ten. Beson­ders gerne arbeite ich mit Men­schen, die sich bewusst und gut vor­bere­it­et auf das Leben mit Hund ein­lassen möcht­en – klar, struk­turi­ert und mit viel Feinge­fühl.

Nase­nar­beit ist meine kreative Spiel­wiese.
Sie stärkt das Selb­stver­trauen, verbindet Men­sch und Hund – und bringt oft genau die Ruhe, die viele brauchen.
Und das Beste: Bei Dog Diver­si­ty ist jed­er Hund willkom­men – egal wie alt, wild, unsich­er oder eigen­willig.
Wenn du das Gefühl hast, dass ein biss­chen Struk­tur, Ver­ständ­nis und Leichtigkeit euch gut­tun wür­den – dann freue ich mich darauf, euch ken­nen­zuler­nen.

Ar-Raqim

der SANFTMÜTIGE CLOWN

  • Spitz­na­men: Kimi, Opa, Süßkartof­fel
  • geerdet, ruhig, albern

Ar-Raqim – vom Schat­ten ins Licht

2015 kam Kimi zu mir – direkt aus ein­er ungarischen Tötungssta­tion. Abgemagert, aber immer wedel­nd. Ein zarter Hoff­nungss­chim­mer in einem Hun­dekör­p­er, der kaum mehr Platz für Ver­trauen hat­te.

Was er in seinem vorheri­gen Leben erlebt hat­te, lässt sich nur erah­nen – aber vieles musste er erst ler­nen: Nähe, Sicher­heit, den All­t­ag mit anderen Hun­den. Trotz sein­er scheuen Art zeigte er schnell, dass er bere­it war, sich durchzuset­zen – vor allem, wenn es ums Fut­ter ging. Mit­ten in mein beste­hen­des Rudel aus zwei tem­pera­mentvollen Mali­nois und ein­er sou­verä­nen Labradorhündin brachte Kimi eine ganz eigene Dynamik mit.
Trep­pen waren für ihn ein unüber­wind­bares Hin­der­nis. Wochen­lang trug ich den feinen Her­rn – mit viel Geduld und Humor – Stufe für Stufe hoch und runter. Offene Stiegen, Brück­en, größere Höhe­nun­ter­schiede: Sie lösten in ihm pure Panik aus. Aber wir blieben dran. In kleinen Schrit­ten, mit Ein­füh­lungsver­mö­gen und Ver­trauen.

Und dann begann er, sich zu verän­dern. Mit jedem Tag wuchs sein Ver­trauen, seine Neugi­er, sein Mut. Der einst so unsichere Labrador wurde plöt­zlich lebendig, ver­spielt – und ganz er selb­st: ein fröh­lich­er Wirbel­wind, der vor Energie sprühte. Ein Clown, der Herzen eroberte.
Ein Hund, der nicht nur seinen Platz gefun­den hat­te – son­dern endlich im Leben angekom­men war.
Heute ist Kimi unser Opa. Sein Fell ist ein biss­chen grauer, seine Schritte gemäch­lich­er – doch sein Appetit ist unge­brochen. Wie es sich für einen echt­en Labrador gehört, ist er beim Fressen immer der Erste, der aufgegessen hat. An schö­nen Tagen genießen wir gemein­sam Spaziergänge im Wald oder gehen eine Runde schwim­men – kleine Aus­flüge, die ihm sicht­bar Freude bere­it­en. Aber wir wis­sen auch: Opa Kimi braucht inzwis­chen viel Zeit zum Ruhen, Dösen und ein­fach nur Dasein.
Und genau das gön­nen wir ihm – mit all der Liebe, die er uns täglich zurückschenkt.

Anubis

der GEFÜHLSKOMPASS MIT SPITZOHREN

  • Spitz­name: Herr Nubert, Nub­si, Katze
  • fokussiert, sou­verän, loy­al, sportlich

Anu­bis – Gefühls­seis­mo­graph im Schäfer­pelz

Im Früh­ling 2017 begeg­nete ich ihm zum ersten Mal – Anu­bis, gemein­sam mit seinem Brud­er, in einem kroat­is­chen Shel­ter nahe Zagreb. Zwei Mali­nois-Rüden, geze­ich­net von der Ver­gan­gen­heit: ver­let­zt, abgemagert, gefun­den auf einem ver­lasse­nen Fir­men­gelände. Obwohl ich bere­its ein fün­fköp­figes Hun­derudel hat­te, war schnell klar: Diese bei­den Schäfer­buben mussten da raus. Lärm, Stress und der ein­tönige Zwinger­all­t­ag ohne Beschäf­ti­gung hät­ten sie auf Dauer zer­brochen.

Durch eine Anzeige auf Social Media ergab sich ein vielver­sprechen­der Kon­takt zur Aus­bil­dungsstätte für Polizei­hunde in Wien. Also machte ich mich mit den bei­den Jungs im Gepäck, voller Hoff­nung auf den Weg in Rich­tung Zukun­ft. Doch das Leben hat­te andere Pläne: Trotz all dem für Mali­nois typ­is­chen Feuer im Hin­tern waren Anu­bis und sein Brud­er zu unsich­er, zu geräuschempfind­lich, zu sehr von ihrer Ver­gan­gen­heit geprägt. Eine Rück­kehr ins kroat­is­che Shel­ter? Undenkbar.
Also fuhr ich nach Hause – offiziell mit zwei „Pflege­hun­den“. Doch das Rudel wuchs zusam­men, Schritt für Schritt, mit Geduld und Feinge­fühl. Zwei Mali­nois, zwei Labradore und ein Schäfer­mis­chling aus Bul­gar­ien – und irgend­wann war klar: Die bei­den gehörten längst dazu, noch bevor man es selb­st richtig wusste.

Anu­bis – mein sen­si­bler, san­ft­mütiger Begleit­er – hat mein Leben vom ersten Tag an verän­dert. Er spürte meine Gefühlslage oft früher als ich selb­st. Durch ihn habe ich gel­ernt, was es heißt, einen Sport­wa­gen unter den Gebrauchs­hun­den zu führen. Seine Fein­füh­ligkeit, seine Energie und sein unbändi­ger Arbeitswille forderten mich – und förderten mich.
Gemein­sam haben wir unzäh­lige Aben­teuer erlebt: Obe­di­ence, Zughun­de­sport – ob am Scoot­er, Fahrrad, Schlit­ten, Wagen oder zu Fuß – sowie ver­schiedene For­men der Nase­nar­beit, vom Dum­my bis zur Flächen­suche. Wir longierten, pad­del­ten gemein­sam auf dem SUP, macht­en Bre­it­en­sport – Haupt­sache, wir waren ein Team.
Heute genießt Anu­bis seine wohlver­di­ente Pen­sion. Der Bart ist grauer, das Tem­po gemäch­lich­er – aber er ist noch immer mein Fels im Rudel. Sou­verän, weise, manch­mal leicht grum­melig – wie es sich für einen alten Her­rn eben gehört. Und ich? Bin jeden Tag dankbar, dass dieser Hund geblieben ist.

Mister Boots

der ELEFANT IM PORZELANLADEN

  • Spitz­na­men: Boot­si­bär, Bubelle, Boot­si
  • unverblümt, energiege­laden, über­schwinglich

Mis­ter Boots — ungeschick­tes Riesen­ba­by mit Rake­tenantrieb

Er kam im Som­mer 2023 zu uns – damals etwa ein halbes Jahr alt, mit Ste­hohren und einem Blick voller Frageze­ichen. Ein Sec­ond-Hand-Hund, abgegeben aus Über­forderung: zu viel Energie, zu wenig Plan. Ein Mali­nois-Klas­sik­er eben. Auf den ersten Blick ein Dura­cell-Häschen mit einge­bautem Tur­bo, auf den zweit­en ein unsicheres Riesen­ba­by, das die Welt erst noch begreifen musste. Ein Rohdia­mant – wild, sen­si­bel, aber voller Taten­drang.

Während die Erin­nerung an Ivy, meine See­len­hündin, die uns im Juni 2021 ver­ließ, noch wie ein leis­er Schleier um uns lag, trat er unver­hofft in ihre Fußstapfen – oder bess­er: in ihre Stiefel.
Zwar war er fein­füh­lig wie ein Ele­fant im Porzel­lan­laden auf Rollschuhen, doch irgend­wie traf er dabei ziel­sich­er mit­ten ins Herz – in unseres, in das der Kinder, in das das von wirk­lich jedem, der ihm begeg­nete.
So fand er auf erstaunlich rasche Weise seinen Platz in unserem lebendi­gen Fam­i­lien­chaos. Und genau das war mir wichtig. Zu jen­er Zeit begleit­eten mich zwei kleine men­schliche Wirbel­winde – ein und drei Jahre alt – und Boots? Der passte ein­fach per­fekt. Oder bess­er gesagt: Er stolperte mit unver­gle­ich­lichem Charme here­in und ließ sich von da an nicht mehr vertreiben.
Leine? War für ihn ein Fremd­wort. Allein­bleiben? Kam gar nicht in Frage. Dafür hat­te er ein großes Hob­by: Interieur­de­sign – vorzugsweise mit allem was nicht niet- und nagelfest war. Doch sein Spaß am Ler­nen steck­te sofort an – mit ein­er Begeis­terung, die sofort mitriss, ein­er Moti­va­tion, die niemals schlapp­machte, und einem uner­schüt­ter­lichen „Ich probier’s nochmal, und dies­mal klappt’s bes­timmt!“

So entwick­elte sich aus dem quirli­gen, frechen Welpen ein sou­verän­er All­t­ags­ge­fährte: ein ver­lässlich­er Begleit­er im Train­ing und ein aus­dauern­der Ath­let im Hun­de­sport. Boots ist aber vor allem eines: pure Lebens­freude kom­biniert mit ganz viel Hum­meln im Po. Ein Hap­py­boy, ein Knal­lkopf mit Tur­boantrieb, der gele­gentlich kom­plett ver­gisst, dass er keine zehn Kilo wiegt, son­dern lock­er das Dreifache.
Ich liebe ihn für sein gren­zen­los­es Engage­ment, seinen uner­schüt­ter­lichen Willen, alles richtig zu machen – und bin mehr als ges­pan­nt, welche gemein­samen Aben­teuer noch auf uns warten.